Bildgestaltung

  • Damit ein Bild ein Erfolg wird, sollte es einen zentralen Punkt haben, der die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich zieht – Bilder ohne diesen Punkt werden schnell langweilig.
  • Ein Eindruck von Tiefe in einem Foto kann mit natürlichen Elementen wie etwa Hecken oder Bäumen erzeugt werden.
  • Bevor Sie auf den Auslöser drücken, sollten Sie nach Objekten suchen, die ablenkend oder störend wirken könnten. Sind solche vorhanden, sollten sie entfernt oder vermieden werden.
  • Wenn Ihre Bilder nicht gut genug sind, fehlt es vielleicht an Nähe zum Motiv – gehen Sie näher heran oder benutzen Sie den Zoom.
  • Ein einfacher Weg für mehr Dynamik in den Bildern sind Bildelemente, die diagonal über die Bildfläche laufen.
  • Farbe ist ein Weg, eine Komposition zu beginnen. Das Ziel kann dabei eine Zusammenstellung harmonischer Farben sein.
  • Halten Sie nach natürlichen Formen, wie Dreiecken und Kreisen, Ausschau, die Ihren Bildern einen natürlichen Aufbau verleihen.
  • Erklärt: Die Blende. Als die Blende bezeichnet man den Teil des Objektives, dessen Größe vom Belichtungssystem variiert wird, um den Lichteinfall zu kontrollieren. Der Blendenwert wird in f/Nummer angegeben – z.B. f/2.8, f/4, f/5.6, f/8, f/11, und f/16. Jede Num mer lässt halb oder dop pelt so viel Licht in die Kamera wie die Nachbarin. Kleinere Nummern stehen für höhere Lichtdurchlässigkeit.
  • Erklärt: Zeitautomatik. Die Zeitautomatik ist ein Belichtungsmodus, in dem der Benutzer die Blende setzt und die Kamera dazu die passende Belichtungszeit ermittelt.
  • Variationen: Fast alle fortgeschrittenen Bildbearbeitungen bieten Wege zur Verbesserung eines Bildes in punkto Farbe und Helligkeit.
    Öffnen Sie eine Grafik mit einer Bildbearbeitung wie Elements und wählen Sie dort den Punkt „Farbvariationen“. Ein Dialog erscheint, der Funktionen für die Bildverbesserung vereint. Wählen Sie die Variante, die am ehesten Ihren Vorstellungen entspricht. Die Vorschau verändert sich, und ein neues Set erscheint. Wenn Ihnen die aktuelle Vorschau gefällt, bestätigen Sie sie mit OK. Mit Abbruch wird alles rückgängig gemacht. Wiederholen Sie diesen Vorgang, bis Ihnen das Ergebnis gefällt.
  • Ansichtssache: Variieren Sie die Position des Motivs. Es immer nur in der Mitte zu platzieren, wirkt statisch und langweilig. Experimentieren Sie mit verschiedenen Positionen.

Unerwünschte Bildelemente

  • Viele Bilder können durch das Freistellen verbessert werden – mit dem Auswahlrechteck wird der Bereich gewählt, der erhalten werden soll. Anschließend wählen Sie „Freistellen“.
  • Störende Punkte, die durch Staub auf dem CCD hervorgerufen werden, können mit dem Kopierstempel oder einem „Staub & Kratzer“-Filter entfernt werden. Praktisch jede moderne Bildbearbeitung bietet so einen praktischen Filter zumindest über Umwege an.
  • Telegrafenmasten können einfach mit Werkzeugen wie dem Wischfinger entfernt werden. Ein paar Störungen werden am Ende hinzugefügt, damit das Ergebnis natürlich aussieht.

3 Gedanken zu „Bildgestaltung“

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