Das Bild war nie das Problem

Das Panorama

Bevor ich zu einer Wanderung aufbreche, ist der Griff zur Kamera genauso selbstverständlich wie das Schnüren der Wanderschuhe. Welches Objektiv nehme ich heute? Das Weitwinkel, falls ich den Wasserfall erreiche? Oder doch lieber das Tele, falls mir unterwegs ein Buntspecht oder Reh begegnet? Ich kontrolliere noch einmal die Akkustände. Dabei wurden sie erst letzte Nacht geladen. Ich verstaue den Rest der Ausrüstung. Sogar der Panoramakopf findet irgendwo zwischen Brotzeit und Regenjacke seinen Platz. Zwölf Kilogramm Fotoausrüstung, ohne Stativ. Geballte Technik und erlesenes Zubehör für besondere Aufnahmesituationen. Dabei gehört meine Kamera längst nicht mehr zur neuesten Generation. Alles eingepackt in einem schnieken Rucksack, der das Tragen des Gewichtes erträglicher macht.

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Mit der Kamera unterwegs – Zu selten!

Herbst-Laub-01

Es ist ein merkwürdiges Gefühl. Kaum habe ich mir vorgenommen, in diesem Jahr endlich wieder mehr zu fotografieren, ist schon der Herbst da – und meine Speicherkarte ist fast leer. Ich ertappe mich dabei, dass ich die Kamera viel zu selten in die Hand genommen habe. Und doch weiß ich: Fotografie lebt nicht von Vorsätzen, sondern vom Tun.

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Fotografie heute

Fotografie Heute - Ki generiertes Bild!

Warum fotografiere ich eigentlich? Um des Bildes wegen? Wenn es nur um das reine Bild ginge, dann stelle ich mir die Frage, warum ich so teures Equipment habe. Wenn es um das Foto als solches geht, dann stelle ich mir auch die Frage. Muss ich wirklich zu einem bestimmten Ort reisen, um das Foto zu machen? Fotos gibt es bereits von den meisten Orten. Was ist heute noch Fotografie? Um diese und weitere Fragen und Gedanken geht es hier in diesem Beitrag.

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Fotografische Wahrnehmung

Fotografische Wahrnehmung

Die fotografische Wahrnehmung ist der Schlüssel zu Bildern, die über bloße Schnappschüsse hinausgehen. In einer Welt, wo digitale Speicher massenhaft und flüchtig mit Fotos gefüllt werden und der nächste Klick oft wichtiger erscheint als das Foto selbst oder das bewusste Erleben der Fotografie, macht es Sinn, aufzuschauen, innezuhalten, zu genießen und zu versuchen, eins mit der Szenerie und dem Motiv zu werden. Fotografie beginnt nicht mit der Kamera, sondern mit dem eigenen Blick auf das, was abgelichtet werden soll, und der Umgebung. Den verschiedenen Ebenen, der Tiefe in der Szene, der Struktur und natürlich dem Spiel des Lichts mit Schatten und Farben. Ein Tanz aus Achtsamkeit, Emotion, bewusstem Sehen und Spüren. Genau darum wird es in Zukunft verstärkt auf meinem Blog gehen.

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#blogfragen – verbloggt noch mal und zugetextet

Der Foto-Blogger (KI)

#blogfragen? Es geht mal wieder um was anderes als die Fotografie. Aber irgendwie dann doch um Fotografie. Vor allen aber, um diesen meinen Blog hier. Und letztlich dann um mich. Denn, ich schreibe ja diesen Blog. Wir (er)leben gerade eine turbulente Zeit. Eine Zeit die mich, mehr als gewollt, nachdenklich macht. Nachdenklich in einer Art und Weise, die mir nicht gefällt und zeitweise traurig stimmt. So vieles ist im Umbruch. So vieles geht zu bruch. Doch wo eine Tür geschlossen wird, tut sich eine andere auf.

Im Wandel der Zeit quasi, wo Social Media, einst gut gemeint und vereint, Menschen zusammenbringen wollte, überrennt sie sich selbst. Immer weiter nimmt sie Überhand, giert nach mehr und diktiert. Und bei vielen die dort mitmachen, habe ich das Gefühl, also viele der Social-Media-Sternchen, dass sie sich ebenfalls selbst verraten und verlieren. Gieren nach dem was der Algorithmus diktiert. Am Ende verlieren sie, wofür sie einst standen, und verkaufen sich selbst.

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RSS-Reader – Freiheit jenseits der Suchmaschinenalgorithmen

RSS-Reader (KI-Bild)

Heute möchte ich mit Dir über einen völlig anderes Thema als Fotografie sprechen. Einen Aspekt des Internets, den Du villeicht noch nicht kennst – einem, der sich immer stärker vom Schatten der Suchmaschinenalgorithmen löst. Wir reden darüber, wie Du Dir Dein eigenes, persönliches Internet-Neuigkeiten-Magazin zusammenstellen kannst. Dabei zeige ich Dir, wie Du mit einem RSS-Reader alle Deine Lieblingsthemen – in einem individuell gestaltbaren Magazin bündelst.

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Analog Fotografieren

Der Baum, analog fotografiert und digitalisiert zu einem Positiv

Die analoge Fotografie erlebt seit einigen Jahren ein bemerkenswertes Comeback. Warum entscheiden sich immer mehr Fotografen bewusst für den zeitintensiveren Prozess des analogen Fotografierens? In diesem Artikel möchte ich Dir zeigen, warum der Griff zur analogen Kamera nicht nur eine bewusste Entscheidung gegen den digitalen Mainstream ist, sondern auch eine Rückkehr zur Essenz des Fotografierens bedeutet.

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Technik sammeln; anstatt damit zu Fotografieren?

Sunset at Lower Economy

Hallo, mein Name ist Jörg und ich bin abhängig ein Technik Nerd. Ich sitze hier vor meinem Schreibtisch, um diesen Blogpost zu schreiben, und ich muss gestehen, dass mich in letzter Zeit etwas sehr beschäftigt. Es geht um meine Leidenschaft für die Fotografie und wie ich mich mehr und mehr in einer Technik- und Software-Falle verfangen habe. Der Spruch „Haben ist besser als Brauchen“ hat ein gewisses Suchtpotenzial.

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Entschleunigung beim Fotografieren

Entschleunigung: Wasserfall · Langzeitbelichtung

Entschleunige! Bist Du manchmal gestresst von der Hektik des Alltags und möchtest dem entkommen, um Deine Kreativität und den wahren Zauber der Fotografie wiederzuentdecken? Dann bist Du hier genau richtig! In diesem Artikel werden wir darüber sprechen, wie Du Dich beim Fotografieren entschleunigen und Deinen Fokus auf Achtsamkeit, Kreativität und Meditation lenken kannst. Egal, ob Du ein Profi oder ein Amateur bist, lass uns gemeinsam in die Welt der entschleunigten Fotografie eintauchen.

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Kreativität verlangt noch einmal Kind zu sein

Kreativität, Fehlanzeige? Bist du manchmal so fokussiert auf ein bestimmtes Motiv, dass du die Chance verpasst, andere schöne Motive zu entdecken? Fühlst du dich manchmal frustriert, weil du nicht das perfekte Foto machen konntest, das du dir vorgestellt hattest? Dann bist du nicht allein. Viele Fotografen klammern sich an ihre Erwartungen und Vorstellungen und verpassen dabei die Chance, ihre kreative Freiheit auszuschöpfen.

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Eine Meditation – Anleitung für Fotografen

Titelbild: Meditation für Fotografen

Warum eine Meditation für Fotografen? Mein Verständnis für die Sensorgrafie war schon immer mehr, als nur das reine Foto zu erstellen. Hier ist meine Definition für Sensorgrafie:

Sen|sor|gra|fie, die – digitale Fotografie, [Verfahren zur] Herstellung dauerhafter, durch elektromagnetische Strahlen oder Licht erzeugter Bilder. Das Wort Sensorgrafie beschreibt im Grunde die Aufnahmetechnik einer digitalen Kamera. Ein [Bild]Sensor speichert ein Foto, dass als solches Sensorgramm heißen müsste. Aber Sensorgrafie bedeutet für mich weit mehr als nur die reine Technik. Im Wort „Sensor“ steckt das lateinische Wort sentire (dt. fühlen, empfinden), was soviel wie Wahrnehmen und Beobachten heißt. Wenn ich das Wortspiel weiter führe, dann heißt der Fotograf mit einer digitalen Kamera eigentlich Sensorgraf. Ein Sensorgraf benötigt, genauso wie der Fotograf, ein gewisses Gespür, eine Beobachtungsgabe und gute Wahrnehmung für ein gutes Foto. Logisch oder? Werde auch Du zum Sensorgrafen – bekomme ein Gespür, die Beobachtungsgabe und eine bewusstere Wahrnehmung – für bessere Fotos!

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Achtsamkeit in der Fotografie

Abenddämmerung über Petit Etang und Cheticamp Island

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, dass Fotografieren viel mehr als nur das Aufnehmen von Bildern sein kann? Dass es ein Weg ist, um deine Gedanken zu sammeln, dich zu entspannen und dich selbst zu finden? In diesem Artikel möchte ich dir zeigen, wie du die Fotografie als Meditation nutzen kannst, insbesondere unter dem Aspekt der Achtsamkeit.

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Schwarz-Weiß Fotografie, auf meine Art

Das fertige Schwarz-Weiß Bild

Fotos in Schwarz-Weiß umzuwandeln bedarf mehr als nur den Farb-Sättigungsregler auf -100 zu schieben. Es ist sogar der falsche Weg, denn wir entziehen dem Bild zwar die Sättigung der Farbe, aber das Bild wird sehr flach und wir erhalten ein monochromes Bild. Genauso falsch ist die Annahme, dass man jedes Foto in Schwarz-Weiß umwandeln kann und am Ende ein tolles Foto erhält. Für Schwarz-Weiß Fotografie, sollte man meiner Meinung nach anders denken und sehen. Während für viele Fotografen, gerade zur Mittagssonne, mit ihrem harten Licht- und Schattenverhältnissen die beste Zeit zu sein scheint ein Nickerchen zu machen, so ist gerade der starke Kontrast, das was einen Schwarz-Weiß Fotografen erfreuen lässt.

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2022 heißt Abschied nehmen…

Mein Abschied. Schweren Herzens habe ich mich dazu entschlossen, dass nun das Jahr 2022 das letzte Jahr meiner Foto-Trainer Laufbahn sein wird. Bereits im letzten Jahr habe ich auf meinem Blog kundgetan, wie schwer es gerade zu Corona-Zeiten ist Schulungen anzubieten. Wenn du magst kannst du hierzu meinen Artikel „Quo vadis? Zwischen Aufgeben und Neuanfang“ noch einmal nachlesen. Du erfährst darin einige Gründe für meine Geschäftsaufgabe. Seit Oktober vergangenen Jahres sind nun noch gesundheitliche Gründe hinzugekommen, die mich letzten Endes bestärkt haben diesen Schritt zu tun.

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