Diverse Tipps zur Fotografie

  • Das weiche Licht an bewölkten Tagen ist ideal für Stillleben, denn die Schatten sind relativ schwach und die Details stark.
  • Bei Bewegtaufnahmen bleibt die Wahl: Kurze Verschlusszeiten frieren die Bewegung ein, lange erzeugen einen Weichzeichnungseffekt.
  • Beim Aufnehmen von Urlaubsbildern helfen Postkarten und Touristenkataloge, um die bekannten, fotogenen Orte zu finden.
  • Aufnahmen von lokalen Motiven können über das Land genauso viel aussagen wie ein berühmtes Gebäude.
  • Interessante Hintergründe für Porträts und Stillleben gibt es in Kunst- und Bastelläden.
  • Porträt-Aufnahmen: Das weiche Licht, das erzeugt wird, wenn die Sonne durch Wolken zerstreut wird, ist perfekt für Porträts. Ein weißer Reflektor, der außerhalb des Bildes das Licht auf den Bereich unter den Augen, der Nase und dem Kinn wirft, hilft, Schatten zu vermeiden. Eine große Blendenöffnung wie etwa f/2.8 hebt die Person vom Hintergrund ab. Der Hintergrund sollte zwar interessant sein, aber er darf die Person im Vordergrund nicht übertönen. Ein Smalltalk mit der Person bewirkt immer neue Gesichtsausdrücke, die weniger „gestellt“ wirken. Die Kopf/Schultern-Komposition lenkt den Blick auf die Person.
  • Bei Porträt-Aufnahmen sollten sich nicht nur diejenigen vor der Kamera wohl fühlen, sondern auch Sie selbst – wenn Sie die Person nicht fotografieren müssen, dann lassen Sie am besten von diesem Vorhaben ab.
  • Wenn auf der Speicherkarte noch Platz sein sollte, ist die höchste Bildqualität immer zu empfehlen. Pixel können später noch entfernt werden, ein Erhöhen der Qualität ist hinterher jedoch nicht so leicht möglich.
  • Wenn ein weiter entferntes Objekt das Bild ausfüllen soll, benutzen Sie zuerst den optischen Zoom und erst dann den digitalen – der optische Zoom hat eine höhere Qualität.
  • Bei Nahaufnahmen/Makroeinstellung ist die Tiefenschärfe sehr beschränkt und das Bild sehr schnell außerhalb des Fokus.
  • Beim Verbessern von Bildern sollte man mit den Einstellungsebenen arbeiten. Erst wenn das Ergebnis gefällt, werden die Ebenen vereinigt.
  • Unnötiges Komprimieren und Entpacken von Bildern sollte vermieden werden (von JPEG zu TIFF und zurück), denn bei jeder Konvertierung in ein Format mit Verlust (z.B. JPEG) geht Qualität verloren.
  • Nicht nur bei wichtigen Bildern – Es sollte immer mit einer Arbeitskopie gearbeitet werden.

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